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Sprüche über Macht

793 Sprüche — Seite 20

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Wo die Würstchen an die Macht kommen, wird der Senf rationiert.

  2. Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.

    Tacitus

  3. Liebe macht blind! Aber wer verheiratet ist, kann plötzlich wieder sehen.

  4. Geld ist eine neue Form der Sklaverei.

    Leo Tolstoi

  5. Unser Chef ist ein echter Tierfreund. Täglich macht er einen zur Sau.

  6. Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

    George Bernard Shaw

  7. Ans Herz drück ich den Feind, doch um ihn zu ersticken

    Jean Racine

  8. Stille Unterordnung unter Willkür schwächt, stille Unterordnung unter Notwendigkeit stärkt

    Jean Paul

  9. Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.

  10. Arbeit macht Spaß, aber wer kann schon Spaß vertragen!

  11. Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, dass er seine Frau beherrscht.

  12. Der Mensch trägt seine Überlegenheit innen, die Tiere ihre außen.

  13. Gib den Streitenden nach; Nachgeben macht dich zum Sieger.

    Ovid

  14. Ein Geheimnis haben, macht einen schrecklich einsam.

    John Steinbeck

  15. In Worten steckt wirklich eine große Kraft - wenn man nicht zu viele aneinanderkettet.

    Joseph Billings

  16. Der Erfolg macht einen zum König, der Mißerfolg zum Räuber.

  17. Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.

    Nicolas Chamfort

  18. Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.

    Thukydides

  19. Hass ist grenzenlos.

    Heinrich Martin

  20. Die Betrachtung des menschlichen Elends aber macht den Weisen stets maßvoll.

    Jean-Jacques Rousseau