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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 11

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Wer den Daumen auf dem Beutel hat, der hat die Macht.

    Otto von Bismarck

  2. Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  3. Freundlichkeit verpflichtet mehr als eine Anleihe

  4. Finanzleute sind langweilige Menschen. Sie sehen Pläne mit einen einzigen Gedanken an: Wieviel Geld kann man dabei herausschlagen?

    John Knittel

  5. Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub.

    Thomas von Aquin

  6. Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.

    Else Pannek

  7. Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.

  8. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun

    Henry Ford

  10. Das Vermögen, das du benutzt, geht zu Ende. Wissen, wenn du es benutzt, vermehrt sich.

  11. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

    Blaise Pascal

  12. Ich kann es mir leisten, meine Zeit mit Geldverdienen zu vergeuden.

    Jean Louis Agassiz

  13. Großen Frieden trennt ein klein Säcklein mit Gold.

  14. Almosen, das von Herzen kommt, dem Geber wie dem Nehmer frommt.

  15. Pfennig ist Pfennigs Bruder.

  16. Der Charme des Geldes liegt in seiner Menge.

  17. Besser arm in Ehren als reich mit Schanden.

  18. Es wird keiner arm, als der nicht rechnen kann.

  19. So wie ein Hund unfähig ist, sich einen Wurstvorrat anzulegen, so sind Sozialdemokraten unfähig, Geldvorräte anzulegen.

    Franz Josef Strauß

  20. Kein Mensch nimmt guten Rat an, aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat

    Jonathan Swift