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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 30

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Bei Geld ist gut wohnen.

  2. Wer Geld in der Tasche hat, braucht keinen Staat zu machen.

  3. Geliehen Geld soll man lachend bezahlen.

  4. Sein Geld ist so dumm wie er.

  5. Er hat Geld wie Heu, nur nicht so lang.

  6. Man kann sich doch kein Geld aus den Rippen schneiden.

  7. Wo man mit goldenen Büchsen schießt, da hat das Recht sein Schloß verloren.

  8. Gold geht durch alle Türen, ausgenommen durch die Himmelstüre.

  9. Viel Kreuzer machen den Gulden.

  10. Liebe kann viel, Geld kann alles.

  11. Mein Pfennig ist deines Pfennigs Bruder.

  12. Der gestohlene Pfennig gilt so viel als ein anderer.

  13. Ein ersparter Pfennig ist so gut wie der erworbene.

  14. Ein ersparter Pfennig ist zweimal verdient.

  15. Wer den Pfennig nicht achtet, wird keines Gulden Herr.

  16. Mit dem Pfennig fängt man an zu spielen.

  17. Ein ungerechter Pfennig frißt zehn andere.

  18. Böser Pfennig kommt allzeit wieder.

  19. Es ist ein böser Pfennig, der einen Gulden schadet.

  20. Es ist ein guter Pfennig, der einen Gulden erspart.