gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 23

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.

    H. L. Mencken

  2. Es ist besser, einen leeren Geldbeutel zu haben, als an einer leeren Seele zu leiden

    William Pitt

  3. Jeder Stoff ist nur das wert, was wir aus ihm machen.

    Ludwig Mies van der Rohe

  4. Ich hab' nicht viel hienieden, Ich hab' nicht Geld noch Gut; Was vielen nicht beschieden, Ist mein: - der frische Mut.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  5. Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Golf: eine teure Variante des Murmelspiels.

    Gilbert Keith Chesterton

  7. Hast Du kein Geld, geh nicht unter die Leute. Hast Du Schwierigkeiten, wende Dich nicht an Verwandte.

  8. Nicht der Geschäftsmann zahlt die Löhne der Angestellten, sondern der Kunde

    Henry Ford

  9. Ich kann die Bahn der Himmelskörper auf Zentimeter und Sekunden genau berechnen, aber nicht, wohin die verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann

    Isaac Newton

  10. Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  11. Wer schnell arm werden will, der prozessiere und baue viel.

  12. Wo die Arbeit zieht ins Haus läuft die Armut bald hinaus; schläft die Arbeit aber ein, guckt die Armut zum Fenster hinein.

    Robert Reinick

  13. Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.

  14. Geld schweigt nicht, wo es ist.

  15. Geld führt den Krieg.

  16. Geld genommen, um Freiheit gekommen.

  17. Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.

  18. Es kostet ja kein Geld, hat der Bauer gesagt, da walkte er seinen Jungen durch.

  19. Erbettelter Pfennig ist besser denn gestohlener Taler.

  20. Gibst du mir Geld, spricht der Schuster, so geb ich dir Schuh.