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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 32

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Erfolg erzeugt Erfolg, wie das Geld das Geld.

    Nicolas Chamfort

  2. Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben.

    Benjamin Franklin

  3. Ein Mann ohne Geld ist ein Bogen ohne Pfeil.

    Thomas Fuller

  4. Mit Geld kommen ist besser als bald kommen.

  5. Wer seine Einbildungskraft und seine Fähigkeiten benutzt, um den Menschen nicht möglichst wenig, sondern möglichst viel für einen Dollar geben zu können, der ist auserwählt für den großen Erfolg.

    Henry Ford

  6. Wer sein Haus verkaufen will, der schmücke es.

  7. Niemand vermag zu sagen, wie viele politische Dummheiten durch Mangel an Geld verhindert worden sind

    Charles de Talleyrand

  8. Ein Hund ist der einzige Freund, den man kaufen kann.

  9. Das Geld hat keinen Schaden davon, wie es erworben wurde, aber dem, der es erwirbt schadet es.

    John Steinbeck

  10. Erfahrung ist eine so schöne Sache, dass man sie nicht teuer genug kaufen kann.

    Honoré de Balzac

  11. Verachte das Geld nicht. Wir können ohne das Geld nicht leben.

    John Knittel

  12. Das gibt's nicht: Gerade genug Geld. Es gibt nur zweierlei: Kein Geld und nicht genug Geld.

    John Steinbeck

  13. Schafft keine Papiere an, mag der Zins beziehungsweise die Dividende noch so hoch sein, wenn das Papier nicht als absolut sicher anzusehen ist.

    August Bebel

  14. Nicht umsonst führen die Staaten mit Vorliebe ein Raubtier im Wappen.

    Carl Spitteler

  15. Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie Dividende haben wollen.

    Carl Fürstenberg

  16. Das wahre Glück kostet nicht viel. Wenn es teuer ist, ist es von schlechter Qualität.

  17. Adel, Tugend, Kunst sind ohne Geld umsunst.

  18. Es gilt mir gleich eine Arme oder eine Reiche, wenn sie nur Geld hat!

  19. Wer will verderben, der borge Geld und kaufe Erben.

  20. Der ist recht edel in der Welt, der Tugend liebt und nicht das Geld