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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 15

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Der harte Wettbewerb führt in immer mehr Branchen zu neuen Rabatten. Selbst Zahnärzte legen inzwischen manchmal einen Zahn zu.

    Karl-Heinz Karius

  2. Hochzeitgehen ist ein Ehr, macht den Beutel aber leer.

  3. Die Pflicht zum Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen.

    Theodor Heuss

  4. Wenn ein Idealist in die Geldtasche greifen muss, so wird er unwillkürlich Realist.

    Emanuel Wertheimer

  5. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

  6. Nur wenigen ist ihre Glaubwürdigkeit mehr wert als Geld.

    Sallust

  7. Wo der Geldsack daheim ist, ist die Kunst verreiset.

    Friedrich von Logau

  8. Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!

    Paul Verlaine

  9. Geizige Leute sind unangenehme Zeitgenossen, aber sehr angenehme Vorfahren.

  10. Wo der Geldbeutel anfängt, hört die Gemütlichkeit auf.

  11. Was hilft das Geld in der Kiste, wenn der Teufel den Schlüssel dazu hat?

  12. Sparsamkeit besteht im Auswählen, nicht im Konsum.

    Edmund Burke

  13. Nicht Geld, sondern Schlauheit und Kraft regiert die Welt.

    John Knittel

  14. An den Verstand zu appellieren bringt mehr, als in den Geldbeutel zu greifen. Es gibt mehr Menschen mit Verstand als mit Geld.

    Else Pannek

  15. Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh

    Henry Ford

  16. Geld heilt die Krankheiten nicht, sondern nur die Symptome.

    John Steinbeck

  17. Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.

  18. Der Pfennig gilt nirgend mehr, als wo er geschlagen ist.

  19. Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.

    Franklin P. Jones

  20. Das größte Glück auf dieser Welt ist nicht Reichtum und viel Geld. Das Größte, das will ich dir nennen, ist, einen Menschen wie dich zu kennen