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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 19

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Die Arbeit auf dem Rücken trägt den Lohn, wie man zu sagen pflegt.

  2. Vergiss nie, dass Kredit auch Geld ist.

    Benjamin Franklin

  3. Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.

    Carl Fürstenberg

  4. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  5. Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.

    Albert Schweitzer

  6. Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.

    Wilhelm Busch

  7. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

  8. Der Ärzte Fehler werden mit Erde verdeckt, und die der Reichen mit Geld.

  9. Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner.

    Benjamin Franklin

  10. Das schönste, beste Los auf Erden soll heute dir gegeben werden: Gesundheit, Glück, Geld und Gut, Zufriedenheit und froher Mut.

  11. Alles Geld der Welt ist nicht so viel wert wie zur rechten Stunde ein Becher besten Weines.

  12. Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!

    Wilhelm Busch

  13. Also sollen wir wissen, dass zwei Arten der Ärzte sind: die aus der Lieb handlen und aus dem Eigennutz.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  14. Im Glanze des Geldes scheint selbst ein Dummkopf klug

  15. Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.

    Publius Syrus

  16. Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  17. Wer den Kreuzer nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.

  18. Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.

    Ludwig Erhard

  19. Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.

    Otto von Bismarck

  20. Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.

    Meyer A. Rothschild