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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 3

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Wie gewonnen, so zerronnen

  2. Ich spiele so gerne Klavier, dass ich es auch umsonst tun würde. Gott sei Dank wissen das meine Konzertagenten nicht.

    Arthur Rubinstein

  3. Für alles im Leben muss man bezahlen. Und je später man es tut, desto höher werden die Zinsen

    John Steinbeck

  4. Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld.

    John D. Rockefeller

  5. Mit tierischer Geschäftigkeit häuft man einen Berg von Reichtum an, das Leben aber bleibt dabei arm.

    Epikur

  6. Jede Wirtschaft beruht auf dem Kredit-System, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen

    Kurt Tucholsky

  7. Der Geizige spricht gewöhnlich nur von seinen Ausgaben, der Verschwender von seinen Einnahmen.

  8. Was Ungeduld ist, kann nur der ermessen, der einen steinreichen, kranken Erbonkel hat.

    Mark Twain

  9. Geld erwerben, erfordert Klugheit; Geld bewahren erfordert eine gewisse Weisheit, und Geld schön auszugeben, ist eine Kunst.

    Berthold Auerbach

  10. Aufmerksamkeit auf einfache kleine Sachen zu verschwenden, die die meisten vernachlässigen, macht ein paar Menschen reich.

    Henry Ford

  11. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit

    Oscar Blumenthal

  12. Geld verdienen ist schon schwer, Geld erhalten noch viel mehr

    Wilhelm Busch

  13. Das große Geschäft ist das Geld der anderen!

    Alexandre Dumas

  14. Ich mache mir immer wieder Vorwürfe, dass meine Malerei nicht wert ist, was sie kostet.

    Vincent van Gogh

  15. Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus

    Joachim Ringelnatz

  16. Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke

    Daphne du Maurier

  17. Die Familie ist ein steuerlich begünstigter Kleinbetrieb zur Fertigung von Steuerzahlern.

    Friedrich von Schlegel

  18. Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld

    Pythagoras

  19. Wir haben nicht das Geld, also müssen wir denken!

    Ernest Rutherford

  20. Wer das Geld liebt, wird nicht satt, wer den Ruhm sucht, wird nicht gesättigt.

    Bernhard von Clairvaux

  21. Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

    John Ruskin

  22. Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzd …

    Jean-Baptiste Molière

  23. Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

    Plutarch

  24. Es gibt zählbare und fühlbare Reichtümer

    Else Pannek

  25. Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können

    Theodor Fontane

  26. Reich macht dich nicht die Summe deiner Einkünfte - sondern die Summe der von dir gebrachten Opfer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  27. Geld kann dir nur Jener geben, der es hat. Anders verhält es sich mit dem Ehrenwort.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  28. Lieber Geld verlieren als Vertrauen.

    Robert Bosch

  29. Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe, er schlummert nie in Sicherheit, viel sichrer schläft die Zärtlichkeit bei Aktien der Liebe.

    Anna Luise Karsch

  30. Geld hat nicht nur kein Herz, sondern auch keine Ehre und kein Gedächtnis. Geld wird von selbst ehrenwert, wenn man es eine Zeitlang in Besitz hat.

    John Steinbeck

  31. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  32. Es gibt gebildete Kreise, denen es nicht an Geld fehlt, wohl aber an Bildung.

    Otto Weiss

  33. Pfennig ist Pfennigs Bruder.

  34. Wohlstand ist eine Grundlage, aber kein Leitbild für die Lebensgestaltung. Ihn zu bewahren ist noch schwerer, als ihn zu erwerben.

    Ludwig Erhard

  35. Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun

    Henry Ford

  36. Vermögen um den Preis der Gesundheit zu erwerben, heißt, sich die Füße abschneiden, um dafür ein paar Stiefel zu kaufen.

    Prentice Mulford

  37. Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

    Jean-Jacques Rousseau

  38. Großen Frieden trennt ein klein Säcklein mit Gold.

  39. Der Charme des Geldes liegt in seiner Menge.

  40. Wer den Daumen auf dem Beutel hat, der hat die Macht.

    Otto von Bismarck

  41. Hab e i n e n Pfennig lieb wie vier, fehlt's Dir an Wein, so trinke Bier.

  42. Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.

    Else Pannek

  43. Alles Göttliche und alles Schöne ist schnell und leicht. Oder sammelt die Freude sich etwa so wie Geld und andere Materien durch ein konsequentes Betragen?

    Friedrich von Schlegel

  44. Die Frau kann mit der Schürze mehr hinaustragen, als der Mann mit dem Erntewagen hineinfährt.

  45. Ich kann es mir leisten, meine Zeit mit Geldverdienen zu vergeuden.

    Jean Louis Agassiz

  46. Immer wenn einer von Ethik spricht, weiß ich, dass er nicht zahlen will.

    Rudolf Virchow

  47. Es ist besser, die Armen sitzen vor deiner Tür, als du vor ihrer.

  48. Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.

  49. Lerne, spare, leiste was, dann kannste, haste, biste was.

  50. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  51. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  52. Finanzleute sind langweilige Menschen. Sie sehen Pläne mit einen einzigen Gedanken an: Wieviel Geld kann man dabei herausschlagen?

    John Knittel

  53. Verfüge nie über Geld, ehe du es hast.

    Thomas Jefferson

  54. Ein Steckenpferd frisst mehr als zehn Ackergäule.

  55. Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.

    Samuel Butler

  56. Geld: der beste Köder um nach Menschen zu fischen.

    Thomas Fuller

  57. Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"

    Christian Friedrich Hebbel

  58. Geld zu haben heißt, sich dreissig Jahre Würde zuzulegen.

  59. Was sich nicht verkaufen lässt, will ich nicht erfinden.

    Thomas Alva Edison

  60. Von Sparsamkeit zu leichtsinnigem Geldausgeben überzugehen ist leicht; schwer aber ist es, von leichtsinnigem Geldausgeben zu Sparsamkeit über zugehen.