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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 9

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Es gibt zählbare und fühlbare Reichtümer

    Else Pannek

  2. Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können

    Theodor Fontane

  3. Der Steuerzahler erhält buchstäblich nichts dafür, dass er sein Leben in tatsächlicher Sklaverei verbringt, um die Regierung zu erhalten.

    Sir Arthur Conan Doyle

  4. Geld ausgeben ist Sünde, wenn keine unbedingte Notwendigkeit dazu besteht.

    Leo Tolstoi

  5. Verbrecher verlangen Geld oder Leben, Frauen beides.

    Samuel Butler

  6. Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut essen will kauft Aktien.

    John D. Rockefeller

  7. Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzd …

    Jean-Baptiste Molière

  8. Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

    John Ruskin

  9. Reich macht dich nicht die Summe deiner Einkünfte - sondern die Summe der von dir gebrachten Opfer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  10. Ein Steckenpferd frisst mehr als zehn Ackergäule.

  11. Die Frau kann mit der Schürze mehr hinaustragen, als der Mann mit dem Erntewagen hineinfährt.

  12. Lerne, spare, leiste was, dann kannste, haste, biste was.

  13. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  15. Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.

  16. Verfüge nie über Geld, ehe du es hast.

    Thomas Jefferson

  17. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

    Blaise Pascal

  18. Immer wenn einer von Ethik spricht, weiß ich, dass er nicht zahlen will.

    Rudolf Virchow

  19. Das Geld, das man besitzt ist das Mittel zur Freiheit - dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

    Jean-Jacques Rousseau

  20. Wer den Daumen auf dem Beutel hat, der hat die Macht.

    Otto von Bismarck