gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 20

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    Theodor Fontane

  2. Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.

    Publius Syrus

  3. Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.

    Otto von Bismarck

  4. Störend sind beim Reisen nur die Kosten

    Michel de Montaigne

  5. Wer der Meinung ist, dass für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.

    Benjamin Franklin

  6. Der materielle Fortschritt befriedigt keines der Bedürfnisse, die der Mensch wirklich hat.

    Winston Churchill

  7. Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch ein Problem.

    Ludwig Erhard

  8. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    Ludwig Erhard

  9. Mache das Geld zu deinem Gott, und es wird dich quälen wie der Teufel.

    Henry Fielding

  10. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.

    René Descartes

  11. Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit und guten Willen kaufen.

    Johann Peter Hebel

  12. Ich glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.

    Guy de Maupassant

  13. Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.

    Pearl S. Buck

  14. Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  15. Geld im Beutel kommt nie aus der Mode.

    Thomas Fuller

  16. Jede Gesellschaftsordnung entsteht nur durch die finanzielle Unterstützung einer bestimmten Klasse.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  17. Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion.

    Christian Johann Heinrich Heine

  18. Es ist ganz einerlei, was man macht und was die Leute von einem denken, solange man Geld in der Tasche hat.

    John Knittel

  19. Wer Geld braucht, gewinnt es sich durch die Kunst immer noch auf die unschuldigste Weise und tut jedenfalls anderen am wenigsten Schaden durch die Art, wie er ihr Geld ihnen abnimmt.

    Wilhelm Raabe

  20. Wenn Hals und Hände alt sind, hat man das Geld, sie zu schmücken.

    Else Pannek