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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 12

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Geld ist die Welt und die Welt ist Geld.

  2. Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.

  3. Kein Mensch nimmt guten Rat an, aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat

    Jonathan Swift

  4. Nichts ist verführerischer und gleichzeitig trügerischer als Reichtum. Er lässt sich gleich schwer erwerben, erhalten, nutzen und verlieren.

  5. Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierunge …

    Marcus Tullius Cicero

  6. Die Sparsamkeit ist die Kunst, aus dem Leben so viel wie möglich herauszuschlagen.

    George Bernard Shaw

  7. Ich wünsche dir die schönsten Vergnügungen dieser Welt: sich in Gesundheit aalen, im Geld schwimmen, im Erfolg sonnen, in Liebe tauchen und in Glück baden!

  8. Liebe ist das einzige Mittel, die Gunst der Frauen zu erlangen, die für Geld nicht zu haben sind.

    François de la Rochefoucauld

  9. Denn jeder, der nach sich und seinem besonderen Profit trachtet, nimmt oder eher raubt einen Gewinn aus dem Schaden des anderen.

    Johannes Calvin

  10. Ein korrupter Minister ist nicht treu, ein treuer Minister ist nicht korrupt.

  11. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  12. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    Oswald Spengler

  13. Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.

    Emanuel Wertheimer

  14. Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen

    Henry Ford

  15. Es hilft uns kein Gedeutel, so nimm es, wie es fällt: Der eine hat den Beutel, der andre hat das Geld. Es lässt sich nichts erklopfen: der eine hat den Wein, der andre hat die Pfropfen. Man muss …

    Theodor Fontane

  16. Wenn die kleinen Münzen getreulich gehäuft werden, kommt ein Schatz zusammen.

  17. Der Reichtum ist wie der Mist. Angehäuft stinkt er. Über das Land hin verteilt, macht er die Erde fruchtbar.

  18. Wenn man gute Leistungen verlangt, sollte man auch bereit sein, dafür zu bezahlen.

  19. Wovon ich Angst habe ist eine verzweifelte Unglücksseligkeit, die wahnwitzige Unruhe, die Geld mit sich bringt, die falsche Herablassung, den Neid.

    John Steinbeck

  20. Der Reichtum der Zukunft ist nicht Geld und Besitz, sondern Raum und Zeit