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Sprüche über Geld

707 Sprüche — Seite 14

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Aber mit wenigen Ausnahmen wollen die Leute kein Geld. Sie wollen Luxus, sie wollen Liebe, sie wollen Bewunderung.

    John Steinbeck

  2. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  3. Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, nicht ihren Wert.

    Ludwig Börne

  4. Wer sich verlässt aufs Erben, mag als ein Narr versterben

  5. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    Herbert George Wells

  6. Die Menschen haben keine Freunde, weil sie diese nicht in den Kaufhäusern kaufen können.

    Antoine de Saint-Exupéry

  7. Aus viel Beuteln ist gut Geld zählen.

  8. Geld macht nicht glücklich, aber man wird besser mit dem Unglück fertig, wenn man nicht arm ist

  9. Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist

    Mark Twain

  10. Frauen leben in der Hoffnung, dass Männer, die mit Geld gut umgehen können, auch gut mit Frauen umgehen werden

    Jean-Paul Sartre

  11. Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.

    John Steinbeck

  12. Man verdirbt sich die Seele allein von der Berührung mit Geld.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  13. Nur wenigen ist ihre Glaubwürdigkeit mehr wert als Geld.

    Sallust

  14. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

  15. Wenn ein Idealist in die Geldtasche greifen muss, so wird er unwillkürlich Realist.

    Emanuel Wertheimer

  16. Die Pflicht zum Widerspruch ist im Gehalt inbegriffen.

    Theodor Heuss

  17. Hochzeitgehen ist ein Ehr, macht den Beutel aber leer.

  18. Der harte Wettbewerb führt in immer mehr Branchen zu neuen Rabatten. Selbst Zahnärzte legen inzwischen manchmal einen Zahn zu.

    Karl-Heinz Karius

  19. Die Dichter bauen Luftschlösser, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

    Maxim Gorki

  20. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek