gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 108

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Scharrenden Vogel brat mit Eile, schwimmendem aber lass die Weile.

  2. Sie leben wie die Vöglein im Hanfsamen.

  3. Ein echter Idealist vergisst niemals die Wirklichkeit des Lebens.

    Eduard Beneš

  4. Naturnotwendig will der Mensch das Gute.

    Thomas von Aquin

  5. Rein verstandlich betrachtet erscheint das Leben nicht anders als eine sinnvolle Sinnlosigkeit.

    Paul Bertololy

  6. Auch wenn der Spatz klein ist, hat er doch alle lebenswichtigen Eingeweide.

  7. Ist uns das Leben nicht gegeben, damit wir reicher werden im Geist, auch wenn die äußere Erscheinung leiden muss?

    Vincent van Gogh

  8. Der Zweck des Erdenlebens der Menschheit ist der, dass sie in demselben alle ihre Verhältnisse mit Freiheit nach der Vernunft einrichten.

    Johann Gottlieb Fichte

  9. Wie könnte einer Feind der Frau sein - sie sei, wie sie wolle? Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum lässt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  10. Der Verstand stellt Probleme, das Leben löst sie. Alle Verstandeslösungen sind Unsinn.

    Oswald Spengler

  11. Abwechslung ist des Lebens Reiz, was freilich jede glückliche Ehe zu widerlegen scheint.

    Theodor Fontane

  12. Dass Glück ist nicht im ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zusammen zimmern

    Carmen Sylva

  13. Wer mit vierzig verhasst ist, bleibt so bis an sein Lebensende.

  14. Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Etwas wagen muß das Herz und früh auf sein, wenn es leben will.

    Gottfried Keller

  16. Wer nicht lieben kann, der versteht nicht menschlich zu leben.

    Johann Kaspar Lavater

  17. Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen: sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.

    Demokrit

  18. Es gibt zwei Leute, die ich zufrieden stellen muß. Gott und Garfield. Mit Garfield muss ich hier leben, mit Gott im Jenseits.

    James A. Garfield

  19. Ist das Leben unglücklich, so ist es mühselig zu ertragen, ist es glücklich, so ist es furchtbar, es zu verlieren. Beides kommt aufs gleiche heraus.

    Jean de la Bruyère

  20. Die reichste Empfindung des Lebens liegt im Atmen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann