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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 39

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Mir kommt es immer vor, dass die Art- wie man die Ereignisse des Lebens nimmt - ebenso wichtigen Anteil an unserem Glück und Unglück hätte als diese Ereignisse selbst.

    Wilhelm von Humboldt

  2. Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  3. Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

    Antisthenes

  4. Die Hundehütte ist nicht der Ort, eine Wurst aufzubewahren.

  5. Der ist ein guter Redner, der sich selbst überzeugt

  6. Die Wahrheit ist unterwegs und nichts kann sie aufhalten.

    Emile Zola

  7. Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.

    Jean-Jacques Rousseau

  8. Zu tausend Dingen bin ich ja nicht gekommen bei meinem sonderbaren Leben und hätte doch zu tausend Dingen Talent gehabt

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  9. Sehnsucht nach Licht ist des Lebens Gebot

    Henrik Johan Ibsen

  10. Gute Erinnerungen tragen unser Leben

  11. Der Mensch kann nicht anders als menschlich urteilen.

    Nikolaus von Kues

  12. Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben; wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein

    Fjodor M. Dostojewski

  13. Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes.

  14. Wer in einem Jahr reich werden will, wird schon nach zehn Monaten gehängt.

  15. Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.

    Walt Whitman

  16. Wir leben alle von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden gegeben haben

    Novalis

  17. Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.

    Richard Wagner

  18. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  19. Unruhe ist der ärgste Dämon im Leben.

    Berthold Auerbach

  20. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

    Christian Friedrich Hebbel