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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 6

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Einander kennenlernen heißt, lernen wie fremd man einander ist.

    Christian Morgenstern

  2. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

  3. Jeder Mensch erfindet früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.

    Mark Twain

  4. Man muß darauf bedacht sein, sagen zu können: Ich habe nun wahrlich genug gelebt.

    Seneca

  5. Den Mund auftun und beleidigen ist bei manchen Leuten eins.

    Jean de la Bruyère

  6. Das Leben mag vielleicht keinen Sinn haben, was aber noch lange nicht heisst, dass es sinnlos ist.

  7. Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.

    Novalis

  8. Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

    Seneca

  9. Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.

  10. Wer das wenigste weiß, hat oft das meiste zu sagen

  11. Heirate oder heirate nicht. Du wirst beides bereuen.

    Sokrates

  12. War dieser Tag nicht dein Freund, dann war er wenigstens dein Lehrer.

  13. Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so

    Oscar Wilde

  14. Ich glaube, dass ich nicht lebe, um zu gehorchen oder um mich zu zerstreuen, sondern um zu sein und zu werden.

    Friedrich Schleiermacher

  15. Das macht den vollendeten Charakter aus: jeden Tag so leben, als wäre es der letzte, und weder erregt noch verkrampft und unecht zu sein.

    Mark Aurel

  16. Die Sinne betrügen nicht, weil sie gar nicht beurteilen.

    Immanuel Kant

  17. Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht.

    Walter Bagehot

  18. Es ist unser Irrtum, dass wir den Tod in der Zukunft erwarten. Er ist zum Großteil schon vorüber. Was in unserem Leben hinter uns liegt, hat der Tod.

    Seneca

  19. Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.

    Christian Morgenstern

  20. Diejenigen Berge, über die man im Leben am schwersten hinweg kommt, häufen sich immer aus Sandkörnchen auf.

    Christian Friedrich Hebbel