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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 54

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Die guten Dinge im Leben kommen zu denen, die warten können

  2. Wer das Glück mag hat gute Chancen, es immer wieder zu treffen.

  3. Ich wünsche euch zum Hochzeitstage ein langes Leben ohne Plage. Der liebe Gott schenke euch Glück, und lenke gnädig euer Geschick.

  4. Unsere Aufgabe im Leben ist es nicht, Erfolg zu haben, sondern unsere Mißerfolge guten Mutes zu ertragen.

    Robert Louis Stevenson

  5. Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.

    Johann Gottlieb Fichte

  6. Freundschaft enthält ein Element von Schmeichelei

  7. Zwei Personen stecken in einem Maler - der Poet und der Handwerker.

    Emile Zola

  8. Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

    Seneca

  9. Alles, was menschlich ist, muß rückwärts gehen, wenn es nicht vorwärts geht.

    Edward Gibbon

  10. Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben.

    Ludwig Habicht

  11. Der Wiener ist ein mit sich' sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann.

    Hermann Bahr

  12. Die Jugend ist die Poesie des Lebens.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  13. Es gehört mehr zum Haushalt als vier Beine unter einem Tische.

  14. Neid ist unbedingte Anerkennung.

    Emanuel Wertheimer

  15. Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen erkennst du ganz, was Leben heißt: o lerne denken mit dem Herzen, und lerne fühlen mit dem Geist.

    Theodor Fontane

  16. Die Sprache ist ein Gewölke, an dem jede Phantasie ein anderes Gebilde erblickt

    Jean Paul

  17. Gefaltete Hände verdienen kein Brot.

  18. Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.

    Charles Baudelaire

  19. Oft nennt man Güte, was nur ein Mangel an Geistesgegenwart ist.

    Carmen Sylva

  20. Der Intellektuelle geht an den Kern der Sache heran - der Künstler begnügt sich mit dem saftigen Fruchtfleisch.