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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 74

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

    Friedrich Nietzsche

  2. Wenn man im Leben mit dem Zweitbesten vorlieb nimmt, dann erreicht man immer nur das Zweitbeste

    John F. Kennedy

  3. Zu viele Männer zögern ihren Abgang von der Bühne hinaus. Das ist schlechtes Theater und schlechtes Leben.

    John Steinbeck

  4. Das Paradies öffnet sich nur dem Lachenden.

  5. Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenprallen, und es klingt hohl, ist es dann allemal das Buch?

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Nichts ist so verzichtbar wie die Sitten und Gebräuche anderer Völker.

    Jack London

  7. Gutes Aussehen ist eine stumme Empfehlung.

    Publius Syrus

  8. Wirklich unersetzlich in der Geschichte waren nur Adam und Eva

    Mark Twain

  9. Wer Sünde weiß zu scheuen, der darf sie nicht bereuen.

    Friedrich von Logau

  10. Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

    Arthur Schopenhauer

  11. Das Vaterland kann einen jeden von uns entbehren, aber keiner von uns das Vaterland.

    Iwan Turgenjew

  12. Verachtung ist schlechtgelaunter Egoismus.

    Samuel Taylor Coleridge

  13. Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!

    Georg Büchner

  14. Das hochfliegende Wort "Freiheit" bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht.

    Wilhelm Busch

  15. Die Jungen sind die härtesten und ungerechtesten Richter.

    Paul Keller

  16. Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

    Joseph Joubert

  17. Wenn man zu denken anfängt, beginnt man ausgehöhlt zu werden

    Albert Camus

  18. Es genügt nicht, selbst glücklich zu sein, die anderen müssen dazu noch unglücklich sein.

    Jules Renard

  19. Zurück ins Leben findet man erst im Durchleben der Trauer.

  20. Eh man auf diese Welt gekommen und noch so still vorlieb genommen, da hat man noch bei nichts was bei; man schwebt herum, ist schuldenfrei, hat keine Uhr und keine Eile und äußerst selten Langewe …

    Wilhelm Busch