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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 135

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Es ist gut, in Bedrängnis zu leben. Das wirkt wie eine gespannte Feder

    Charles-Louis de Montesquieu

  2. Welcher Raum in der Welt ist nicht schon voll von unserem Mühen?

    Vergil

  3. Wenn nur die Zeit nicht so verginge, aber sie vergeht so wahnsinnig.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  4. Wahrheit kann durch äußere Berührung ebenso wenig befleckt werden wie ein Sonnenstrahl.

    John Milton

  5. Die Welt verstehen nenne ich der Welt gewachsen sein.

    Oswald Spengler

  6. Die Schönheit ist Lebensnahrung der Seele.

    Bettina von Arnim

  7. Der Seele Grenzen kannst du nicht finden, auch wenn du gehst und jede Strasse abwanderst; so tief ist ihr Sinn.

    Heraklit von Ephesos

  8. Was unerreichbar ist, das rührt uns nicht! Doch was erreichbar, sei uns goldne Pflicht.

    Gottfried Keller

  9. Freiheit ist nicht ein Vorrecht, das verliehen wird, sondern eine Gewohnheit, die man erwerben muss.

    David Lloyd George

  10. Auch der Zufall ist nicht unergründlich - er hat seine Regelmäßigkeit.

    Novalis

  11. Die leere Form ist nicht Schönheit, sie ist das Gewand der Schönheit.

    Romain Rolland

  12. Gerade das Gegenteil tun heißt auch nachahmen, es heißt nämlich das Gegenteil nachahmen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Niemand ist härter als die Sanftmütigen aus Berechnung.

    Marquis de Vauvenargues

  14. Ich möchte was drum geben, genau zu wissen, für wen eigentlich die Taten getan worden sind, von denen man öffentlich sagt, sie seien "für das Vaterland" getan worden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  15. Der Mensch ist vor allen anderen Geschöpfen ein auf Hoffnung gestelltes Wesen.

    Friedrich von Schlegel

  16. Der eigentliche Redner der Volksversammlung ist die Leidenschaft.

    Antoine de Rivarol

  17. Wahres und Gutes wird sich versöhnen, wenn sich beide vermählen im Schönen.

    Friedrich Rückert

  18. Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  19. Jeder will Freiheit haben, und niemand will sie geben.

    Oliver Cromwell

  20. Die Strafe, die züchtigt ohne zu verhüten, heißt Rache.

    Albert Camus