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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 41

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Solange man liebt, solange man lebt, solange man strebt und Liebe gibt, ist’s Leben auch lebenswert

    Klaus Groth

  2. Feinden verzeihen, heißt nicht kleinmütig sein, sondern eine starke Seele besitzen.

  3. Schließ keinen Brief, den du nicht durchgelesen, noch trink Wasser, ohne es dir angesehen zu haben

  4. Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.

    Albert Einstein

  5. Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde.

  6. Die Hundehütte ist nicht der Ort, eine Wurst aufzubewahren.

  7. Auf dem Sofa kann man nicht schmieden lernen.

  8. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  9. Es gibt keine Fremden, sondern nur Freunde, denen wir noch nicht begegnet sind

  10. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.

    Albrecht Dürer

  12. Zwischen Reden und Tun liegt das Meer.

  13. Wer Tabak schnupft, sieht aus wie ein Schwein. Wer Tabak raucht, riecht wie ein Schwein. Wer Tabak kaut, ist ein Schwein.

    Germaine Madame de Stael

  14. Lieber sofort ablehnen als lange versprechen.

  15. Zwang ist ein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.

    Epikur

  16. Lieber ............ , du hast ganz Recht, die Menschen sind erbärmlich schlecht. Ein jeder scheint ein Bösewicht, nur du und ich natürlich nicht.

  17. Das „Warum“ des Kindes ist der Beginn der Philosophie.

  18. Ausgehungerte Wölfe heulen, satte Schweine schlafen

  19. Es gibt keine Beschimpfung, die man nicht verzeiht, wenn man sich gerächt hat.

    Marquis de Vauvenargues

  20. Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.

    Samuel Johnson