gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 140

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Die Wahrheit ist männlichen Geschlechts.

    August Pauly

  2. "Nein" hat einen kalten Atem.

    August Pauly

  3. Sage zu dem Eitlen, er solle sich selbst erkennen und flugs schaut er in den Spiegel.

    August Pauly

  4. Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.

    Friedrich von Schlegel

  5. Auch die gelesene Wahrheit muss man hinterher erst selber erfinden.

    Jean Paul

  6. Musik ist die Poesie der Luft.

    Jean Paul

  7. Wenn du denkst, dass das Publikum sich langweilt, dann spiele langsamer, nicht schneller.

    Gustav Mahler

  8. Nur die Künstler verderben die Kunst.

    Franz Grillparzer

  9. Die Kunst selbst ist Religion.

    Karl Friedrich Schinkel

  10. Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  11. Ich spiele jetzt die Rolle eines Kunstmäzens und lasse mir vom lieben Gott täglich schöne Werke vormalen.

    Hans Thoma

  12. Musik ist die Arithmetik der Töne, da Optik die Geometrie des Lichtes ist.

    Claude Debussy

  13. Der Dichter ist das innerste Zentrum des Lebens seines Zeitalters.

    James Joyce

  14. Kunst ist das Mittel der Gestalt, Philosophie das Mittel der Erkenntnis.

    Walter Calé

  15. Ein Bild muss mit demselben Gefühl gemacht werden, mit dem ein Verbrecher seine Tat ausführt. Edgar Degas (1834 - 1917), eigentlich Hilaire-Germain-Edgar de Gas, französischer Maler,

  16. Ein großer Künstler verdirbt sein Bild nicht, indem er es vollendet.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  17. Das Denken ist der Prozess, durch den niedrige Instinkte verwandelt werden.

    Walter Rathenau

  18. Denken heißt Vergleichen.

    Walter Rathenau

  19. Alle Spekulationen, vielleicht alles Philosophieren ist nur ein Denken in Spiralen: Wir kommen wohl höher, aber nicht eigentlich weiter, und dem Zentrum der Welt bleiben wir immer gleich fern.

    Arthur Schnitzler

  20. Wir sollten aus keinem Gedanken mehr machen, als er aus uns macht.

    Moritz Heimann