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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 52

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Nicht der fernste Mensch ist uns das größte Geheimnis, sondern gerade der Nächste

    Dietrich Bonhoeffer

  2. ...so dringt sich die Einsicht auf, dass das Leben ein Geschäft ist, dessen Ertrag bei weitem nicht die Kosten deckt

    Arthur Schopenhauer

  3. Die Lust ist Ursprung und Ziel des glücklichen Lebens.

    Epikur

  4. Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt die Sonne aus der Welt

    Marcus Tullius Cicero

  5. Was uns den Weg verlegt, bringt uns voran.

  6. Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese.

    Alexandre Dumas

  7. Der Mensch ist wie sein Umgang.

    Euripides

  8. Pessimist ist jemand, der glaubt, dass jeder Mensch so widerwärtig ist wie er selbst.

    George Bernard Shaw

  9. Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden.

    Michail Kalinin

  10. Wer je geliebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen.

    Theodor Storm

  11. Die vornehmste und ehrenvollste Aufgabe, die uns Leben auferlegt, ist das Heranziehen der nächsten Generation.

  12. Wer seine Träume leben möchte, darf nicht die anderer träumen.

  13. Nicht aus jeder Handlung erwächst Glück, aber es gibt kein Glück, ohne zu handeln.

    Benjamin Disraeli

  14. Wer die Heimatberge nicht liebt, kann auch fremde Täler nicht lieben.

  15. Wer fürchtet, dass die Biene sticht, erntet auch den Honig nicht.

  16. Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefaßt sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Gott gibt jedem Vogel einen Regenwurm, aber er bringt ihn ihm nicht ins Nest.

  18. Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, die Krone der Schöpfung.

    Wilhelm Raabe

  19. Es gilt zu erkennen, dass die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

    Emile Zola

  20. Ohne Blumen, ohne Träume, ohne Spaß und Purzelbäume, ohne Schinken, ohne Speck hat das Leben keinen Zweck.