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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 36

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.

  2. Lebe von der Welt geschieden, und du lebst mit ihr in Frieden. Willst du dich mit ihr befassen, höre, was dir widerfährt: Du musst lieben oder hassen; keines ist der Mühe wert.

    Friedrich Rückert

  3. Das ist's, warum's sich leben läßt trotz alledem auf dieser Erden: Die ganze Welt ist nur ein Nest, doch jedes Nest kann eine Welt Dir werden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  4. Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.

  5. Einem alten Hund kannst du keine neuen Tricks beibringen.

  6. Manchmal ist es im Leben so, dass man erst etwas wird, wenn man nichts mehr werden will.

    Willy Brandt

  7. Ein schönes Lied gleicht einem alten Freund: mit beiden erhöht sich die Stimmung und das Leben ist nochmal so leicht.

  8. Ein Blumenstrauß für Mutterliebe - das ist ein sehr geringer Dank. Würdest du mir glauben, wenn ich schriebe, dass ich dich lieb, mein Leben lang?

  9. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  10. Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.

    Wilhelm Busch

  11. Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Vom Geizhals und vom Schwein hat man erst nach ihrem Tode Nutzen.

  13. Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.

    Richard Wagner

  14. Auch ein gutes Pferd stolpert einmal

  15. Verachte dein eigenes Leben, und du bist Herr über das Leben anderer!

  16. Vielleicht heißt "leiden" nichts anderes, als ein tieferes Leben führen.

    Alexandre Vinet

  17. Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter

    Ludwig Tieck

  18. Das „Warum“ des Kindes ist der Beginn der Philosophie.

  19. Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.

  20. Nicht jeder ist Zar, der im Kreml wohnt.