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Sprüche über Leben

1598 Sprüche — Seite 17

Zwischen Geburt und Abschied entfaltet sich das Leben als ein Weg voller Aufbruch, Umwege, Verluste und kostbarer Augenblicke. Kaum etwas beschäftigt den Menschen so sehr, weil in ihm alles zusammenkommt, was trägt, verwundet, reifen lässt und Erinnerung schafft. Gerade darin liegt seine unerschöpfliche Tiefe.

Nicht im Spektakulären allein, sondern oft im gelebten Alltag zeigt sich, was ein Dasein wertvoll macht. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Erfahrungen, Fragen und Einsichten zu einer Sprache, die Orientierung gibt und zugleich daran erinnert, wie flüchtig, ernst und wunderbar menschliches Leben sein kann.

  1. Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre.

    Leo Tolstoi

  2. Niemand liebt das Leben so wie einer, der alt ist

    Seneca

  3. Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden

    Epiktet

  4. Mit jedem Tag des Lebens kommt ein Stück Weisheit hinzu.

  5. Es sind weniger die Jahre, die uns alt machen, als unsere zunehmende Passivität.

  6. Im Leben gibt es nur ein Glück: zu lieben und geliebt zu werden.

    George Sand

  7. Fröhlich ist, wer lacht und singt, auch wenn das Leben Sorgen bringt

  8. Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.

    Wilhelm von Humboldt

  9. Zu sein,was wir sind, und zu werden, was wir werden können, ist der einzige Sinn des Lebens.

    Robert Louis Stevenson

  10. Das Leben ist ein Geschenk, das wir verdienen, indem wir es hingeben

    Rabindranath Tagore

  11. Jeder will unbedingt etwas Großes leisten, obwohl das Leben hauptsächlich aus Kleinkram besteht.

  12. Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.

    Nicolas Chamfort

  13. Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.

    Arthur Schopenhauer

  14. Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.

    Leonardo da Vinci

  15. Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Man muss sich ständig vorwärts bewegen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

    Albert Schweitzer

  16. Ein Mensch, der für nichts zu Sterben gewillt ist, verdient es nicht zu leben

    Martin Luther King

  17. Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden

    George Bernard Shaw

  18. Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  19. Sein Prinzip ist überhaupt: was beliebt ist auch erlaubt; denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.

    Wilhelm Busch

  20. Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann

    Karl Marx